Industrie-IoT — Sensorsysteme, Niederrhein
Tausende Sensoren, eine Plattform
Zwei Analytics-Clouds, VPN-Flottenmanagement und eine Mobile App für einen Sensorhersteller mit Tausenden Geräten im weltweiten Feldeinsatz.
- vernetzte Geräte
- Tausende
- gelieferte Produkte
- 4
- sicherer Fernzugriff
- 24/7
Ausgangslage
Ein deutscher Hersteller von Sensorsystemen liefert seine Geräte an Kundenstandorte in aller Welt — Ladenflächen, die Besucherströme zählen, Logistikterminals, die Materialflüsse vermessen. Jeder Sensor erzeugt einen kontinuierlichen Strom an Betriebsdaten.
Einmal installiert, ist ein Gerät praktisch unerreichbar: hinter der Firewall des Kunden, in einem fremden Netz, oft in einem anderen Land.
Herausforderung
Diagnose hieß: hinfahren. Die Gerätedaten lagen isoliert auf lokalen Installationen — keine zentrale Sicht auf die Flotte, kein sicherer Fernzugriff, und jedes Firmware-Problem wurde zum Vor-Ort-Termin oder zur improvisierten Fernwartung. Bei einer installierten Basis im Tausenderbereich skalierte das nicht mehr.
Dabei steckte im Datenstrom selbst ein ungebautes Produkt: Kunden wollten Dashboards und Berichte darüber, was ihre Sensoren sehen — etwas, das die Hardware allein nie liefern konnte.
Was wir gebaut haben
Wir haben die Analytics-Cloud um einen einfachen Vertrag herum entworfen: Jeder Sensor streamt seine Ereignisse an eine Ingestion-API, Queue-Jobs verarbeiten und voraggregieren die Daten, und Kunden sehen Live-Dashboards statt roher Payloads — ausgelegt auf Durchsatz, Zuverlässigkeit und Datenintegrität.
Auf diesem Fundament sitzen die Produkte: konfigurierbare Dashboards mit teilbaren Widgets und terminierten PDF-Berichten per E-Mail, ein Report-Builder für Ad-hoc-Analysen und eine Rechte-Hierarchie vom Kunden über den Standort bis zum einzelnen Sensor — mit Rollen, signierten Einladungen und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Drumherum entstand der Rest des Betriebs: ein OpenVPN-basiertes Flottenmanagement-Portal für sicheren, nachvollziehbaren Fernzugriff auf jedes Gerät im Feld, eine zweite Analytics-Cloud für die industrielle Produktlinie und eine Mobile App mit dem Live-Status der Geräte. Die jüngste Ausbaustufe ergänzt eine KI-Schicht, die jedes Diagramm liest und die Interpretation gleich mitliefert — Überschrift, Kernaussagen, Trend, in der Sprache des Nutzers.
01
Ingestion & Verarbeitung
Vom Sensor-Ereignis zur Erkenntnis: HTTP-Ingestion-API, Queue-Verarbeitung und voraggregierte Datenpools, die Jahresvergleiche auch bei Flottengröße schnell halten.
02
Dashboards & Berichte
Widget-Dashboards mit sieben Auswertungstypen, Freigabe zwischen Nutzern und PDF-Snapshots, die nach Zeitplan per E-Mail eintreffen.
03
KI-geschriebene Insights
Eine Sprachmodell-Schicht interpretiert jedes Diagramm und schreibt Überschrift, Kernaussagen und Trend — auf Deutsch oder Englisch.
04
Mandantenfähige Rechte
Eine Hierarchie vom Kunden über den Standort bis zum Sensor, mit feingranularen Rollen, signierten Einladungen und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
05
VPN-Flottenmanagement
Ein OpenVPN-Portal für sicheren, protokollierten Fernzugriff auf jedes Gerät im Feld — Diagnose ohne Vor-Ort-Termin.
06
Exporte & Migration
Report-Builder mit Excel- und PDF-Export, plus ein Konverter, der Jahre an Altdaten in die neue Plattform überführt hat.
- Laravel
- Vue.js
- Inertia
- Tailwind CSS
- MySQL
- Redis
- AWS
- OpenVPN
- OpenAI
Ergebnis
Der Support verlagerte sich von Vor-Ort-Terminen auf Ferndiagnose, und Kunden bekamen Live-Einblick in ihre Installationen — Dashboards, Berichte und Alarme auf Hardware, die sie ohnehin besaßen.
Die Plattform wurde Teil des Produkts selbst: ein verkaufbares Analytics-Angebot, das mit jedem Sensor ausgeliefert wird — und ein Fundament, auf dem der Hersteller bis heute weiterbaut.
„Referenz-Zitat folgt — die Freigabe des Kunden wird derzeit eingeholt.“